16. Tag: Kopenhagen + Rückreise

Samstag, 13.08.2016

Kopenhagen

15. Tag: Yngsjö Havsbad - Kopenhagen (Dänemark)

Freitag, 12.08.2016

Kopenhagen

14. Tag: Karlshamn - Yngsjö Havsbad

Donnerstag, 11.08.2016

Am liebsten hätten wir noch eine Nacht mit dem Auto direkt am Strand verbracht, deshalb haben wir die Strände in der Gegend von Karlshafen, Sölvesborg und Ahus erkundet. Der erste in Sandviken war schneeweiß und schön, allerdings auch viele Algen. Der zweite in Yngsjö hat es uns aber mehr angetan. Kilometerlang und fein und voll mit (vermutlich) Feuerquallen. Es war zumindest niemand im Wasser, was nicht unbedingt an der kalten Temperatur lag. Abends hatten wir noch eine visuelle Erscheinung, das Meer und der Himmel sahen farblich unglaublich aus: das Meer helltürkis, fast weiß, mit gelben Flächen. Am Horizont sah man einen dunkelblauen Streifen. Die Wolken von der Sonne angeschienen waren rosa und spiegelten sich im fast glatten Meer.
Übernachtung auf dem Campingplatz bei Yngsö Havsbad, weil campen verboten war und wir das Gefühl hatten, dass in der Ferienanlage auch darauf geachtet wird. Klo, Dusche etc. für die Womo-Fahrer waren ausgediente Stugas, irgendwie eklige Lost Places und ihr Geld definitiv nicht wert. Aber nette Nachbarn! Z.B. ein älteres Ehepaar aus Lüneburg mit ihrem Bulli aus '83. Die haben uns auch berichtet, dass es in der Nacht nur 6 Grad waren.

13.Tag: Karlsborg - Karlshamn

Mittwoch, 10.08.2016

Das Wetter war leider kühl und regnerisch, wir entschieden uns aber dennoch noch einen Abstecher zu dem toll beschriebenen Naturschutzgebiet zu machen, dass der Grund für unsere Fahrt in die Gegend gewesen war. Das Wetter war uns wohl gesonnen und wir konnten eine kurze aber kraxelige und spannende Wanderung in einem wunderschönen Ur-Wald machen. Man konnte dort das Gefühl haben, dass einem dort tatsächlich Trolle begegnen und einer lief uns am Ende tatsächlich noch über den Weg...

Auf unserem Weg wieder Richtung Süden, angepeilt war Växjö, haben wir im Ausschlussverfahren überlegt, was wir an unserem letzten Tag in Schweden machen wollten. Wandern, Kanu fahren, Stadt anschauen, Draisine fahren, chillen. Chillen hat gewonnen! Also fuhren wir noch 100 km weiter bis zur südlichen Küste, weil wir noch einen Tag am Meer verbringen wollten. Die Entscheidungsfindung war nicht ganz einfach, als wir uns aber schließlich auf machten, zeigte uns ein Regenbogen, der in der Richtung stand, in die wir fuhren, dass wir uns richtig entschieden hatten :-) Wir übernachteten in Karlshamn am Jachthafen. Da dort abends noch Autos über den Parkplatz fuhren und auch Kinder mit Fahrrad und Handy in der Hand unterwegs waren, vermuten wir, dass da auch ein Pokemon versteckt war.

 

12. Tag: Hällekis - Karlsborg

Dienstag, 09.08.2016

In der Nacht war es sehr windig. Am nächsten Tag habe wir eine Wanderung am Berg Killekulle gemacht mit mit einer wahnsinnigen Aussicht von einem Aussichtsturm. 

Wir sind dann zunächst bis Karlsborg gefahren und suchen uns jetzt einen Schlafplatz. Für die Suche haben wir uns mit Cheese Future Fries mit Schmelzkäse, Bacon und Röstzwiebeln gestärkt. Hier auch mal wieder freundlicherweise freies Wifi.

Übernachtung: Stellplatz in Karlsborg mit Luxusbad etc. Unser kleiner Schwarzer mal wieder inmitten der weißen Flotte.

 

11. Tag: Hallebäck - Hällekis

Montag, 08.08.2016

Abschied von Ans, einer besonderen Person, um das Land weiter zu erkunden und zunächst nach Lidköping zu fahren. Unserer Ansicht nach eine Stadt mit touristischem Potenzial, uns hat jedoch gewundert, dass so wenig los war. Eine kleine, schöne Innenstadt mit vielen besonderen Häusern, einladenden Blumenbeeten, einem Kanal und Kunstinstallationen. Es gab viele Klamottenläden aber wenig Möglichkeiten nett was zu essen. Als uns der Magen schon in der Knieknehle hing, haben wir uns für eine Baguetterie entschieden und aus lauter Unahnung, ein Baguette in L genommen. Die Range ging von S-XXL. L war definitiv schon nicht zu schaffen und wir fragten dann mal, wie groß das XXL Baguette ist. Wir kennen keine Person, die das verdrücken könnte. Unsere Wahl war besonders: Pet nahm Köttbullar mit Kartoffelsalat und Dorette Köttbullar mit Rote Bete Salat. Irgendwie lecker aber das liegt uns immer noch wie ein Stein im Magen.
Danach haben wir die ganzen Badeplätze um den Tafelberg Kinnekulle erkundschaftet. Wir waren überaus überrascht, wie schön die angelegt waren, schöner als viele Freibäder bei uns. Ein Aussichtspunkt mit Blick auf den Vänern und den Sonnenuntergang wird unser heutiger Schlafplatz.
Allerdings sind wir seit zwei Stunden in kriminalistischer Mission aka Lund und Sundström unterwegs, weil auf diesem Platz ein uns mysteriöser Typ sich in seinem und um sein Auto herum eigenartig verhält. Aber wahrscheinlich bilden wir uns das auch nur ein und tun ihm Unrecht, außerdem stehen hier noch andere Womo-Fahrer mit ihren Familien. Hoffentlich sind wir morgen nicht alle mit seinem Gaffatape gefesselt *huhuhu*.

10. Tag: Hallebäck

Sonntag, 07.08.2016

Wir haben heute eine zweite schöne Wanderung in der Gegend gemacht. Am Rande des Vänern, über und zwischen den Schären. Uns überraschte ein gänzlich anderer Wald in einem Naturschutzgebiet, der uns aufgrund seiner Unberührtheit und der vielen Flechten an den Lorbeerwald auf La Gomera erinnerte.

Kleine Anekdote am Rande: wir hatten über die Bahnübergänge in Schweden gelesen, weißes Licht, kein Zug, rotes Licht, Zug kommt. Wir überquerten einen Übergang, der sogar Schranken hatte, als plingpling das Warnsignal anging und das Licht von weiß auf rot sprang. Hätten wir das auch erlebt...

Abends Lachsburger bei dem wir unsere nächsten Stationen planten. Morgen geht's weiter.

 

9. Tag: Hallebäck

Samstag, 06.08.2016

Wir sind immer noch auf dem kleinsten, nettesten, süßesten Campingplatz Schwedens... Haben eine sehr schöne Wanderung durch einsame Wälder gemacht. Auf kurzem Weg musste uns Maps mit gps Signal weiterleiten... Gesehen haben wir ein Reh, eine Marderfamilie beim schwimmen, viele Enten, viele Schmetterlinge, Elchspuren aber leider noch keinen Elch.

8. Tag: Bullarebygden - Hallebäck

Freitag, 05.08.2016

Heute morgen rauschte direkt gegen 9 Uhr eine Armada von Einheimischen an, vermutlich der lokale Schwimmverein, die den Steg mit Birkenästen und Luftballons schmückten. Wir tippten auf Vereinsfest oder Schwimmwettbewerb, weil alle Kinder schon im Badeanzug ankamen. Wir sind besser geflohen und haben Pet eine neue Angelstelle gesucht. Dann warte ich mal auf den Fisch... Es hat leider keiner angebissen. Wir fuhren dann weiter über kleinste Straßen, eigentlich schon nur noch Wege, in Richtung des Vänern Sees. Abstecher nach Haverud, wo sich drei Verkehrswege über dem Dalsland-Kanal kreuzen: Schiff, Bahn, Autostraße und Fußgänger natürlich auch. Es kam auch gerade ein Schiff angefahren, dass nur gerade so in die Schleuse passt. Interessant. Vielleicht machen wir auch so eine Kanalfahrt. Kanal übrigens nicht so wie wir das kennen, sondern damit sind zusammenhängende Seen gemeint. In der lokalen Fischräucherei haben wir kalt geräucherten graved Lachs gekauft. War der lecker! 

Außerdem sind wir in der Gegend, auf den kleinsten Campingplatz Schwedens gestoßen, ca. 6 Zeltplätze. Der gefällt uns ausgesprochen gut! Hier bleiben wir erstmal ein paar Tage, gehen wandern, vielleicht Kanu fahren und evtl. auch noch Kanalfahrt. 

Angelstelle

7. Tag: Hamburgsund - Bullarebygden

Donnerstag, 04.08.2016

Heute morgen konnten wir für nen Euro warm duschen! Im Hafen gab es für die Schiffsreisenden sanitäre Anlagen. Beim Kaffee hat uns ein Dortmunder angequatscht, der mit dem Boot unterwegs ist, hört man sofort, wenn jemand aus dem Pott ist. Sympathisch! Weiter zum Zwischenstopp Vitlycke. Dort gibt es Felsritzungen aus der Bronzezeit zu sehen. Wirklich interessant auch durch Erläuterungen im dazugehörigen, kleinen Museum.

Wir haben uns den Campingplatz in Vassbotten (norwegische Grenze) angeguckt, waren aber nicht bereit für einen Hurricane-ähnlichen Wiesenplatz 260 Kronen zu bezahlen. Außerdem gefiel uns auch hier nicht die Dauercamperatmosphäre mit Gartenzäunchen um Wohnwagen und Vorzelt, die in Schweden anscheinend sehr weit verbreitet ist. "1-Sterne-Campingplätze" (kleine Erinnerung an Frankreich) sind uns hier noch nicht begegnet.
Übernachtung in der Wildnis. Ok, tagsüber war sie getarnt als gut frequentierte Badestelle und auch nachts hat man noch die Lichter der wenigen umliegenden Häuser gesehen. Aber nachts war uns trotzdem etwas unheimlig, zumindest haben wir uns nicht getraut, die Fensterluken zum atmen auzumachen und Pet ist bei jedem Geräusch zusammen gezuckt. Warum eigentlich? Städter halt... Auch an die vermeintliche Wildnis muss man sich erstmal gewöhnen.
Als wir abends noch am See saßen, sahen wir aus der Ferne einen Fischotter o.ä. quer über den See schwimmen und ein Angler zog im Motorboot seine Kurven. Die Plumpsklos sahen übrigens von außen ganz niedlich aus, entpuppten sich aber als getarnte Dixieklos.

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